WIE DIE GESUNDHEIT DER HERDE IM ZEITALTER DER WACHSENDEN ANTIBIOTIKARESISTENZ VON MIKROORGANISMEN ERHALTEN WERDEN KANN.

25.05.2018

Adifeed® übernimmt die Schirmherrschaft für die wissenschaftliche Konferenz in Lemberg.

Die Ukrainisch-Polnische Konferenz über wachsende Antibiotikaresistenz und Alternativen zu Antibiotika-Wachstumsstimulatoren fand am 19. und 20. April an der Nationalen Gschitsky-Universität für Veterinärmedizin und Biotechnologie in Lemberg statt.

Die Konferenz wurde von der Nationalen Gschitsky-Universität für Veterinärmedizin und Biotechnologie Lwiw, dem Staatlichen Wissenschaftlichen Forschungsinstitut für die Kontrolle von veterinären Produkten und Futterzusätzen und der Universität von Ermland und Masuren in Olsztyn organisiert. Die Konferenz stand unter der Schirmherrschaft von Adifeed® Sp. z o.o.

Die Veranstaltung bot Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen polnischen und ukrainischen Wissenschaftlern auf dem Gebiet der mikrobiologischen Sicherheit der Tierzucht. Die Konferenz hat das Bewusstsein für die wachsende Antibiotikaresistenz von Mikroorganismen bei Zuchttieren in der Ukraine geweckt und auch Alternativen zum prophylaktischen Einsatz von Antibiotika in der Tierproduktion aufgezeigt.

Der Geschäftsführer von Adifeed® Sp. z o.o., Herr Dr. Witold Nowak und Frau Dr. Ing. Paulina Abramowicz-Pindor präsentierten in einer Reihe von Vorträgen eubiotische Lösungen, die es ermöglichen, im Zeitalter des reduzierten Einsatzes von Antibiotika und Kokzidioiden hohe Produktionsergebnisse zu erzielen. „Wir glauben, dass Wissen und Erfahrung, die an die größten ukrainischen Geflügelzüchter weitergegeben werden, in Zukunft zu gesünderen und qualitativ besseren Produkten führen werden. Unsere Priorität ist die Sensibilisierung für die Tragweite des Problems der Antibiotikaresistenz gegen Krankheitserreger bei Nutztieren in der Ukraine und die daraus resultierende Gefahr für die Gesundheit und das Leben von Tieren und Menschen“.

An der Konferenz nahmen auch zwei prominente Dozenten der Universität von Ermland und Masuren in Olsztyn teil. Der Vortrag von Herr Prof. Dr. habil. Jerzy Jaroszewski, Leiter des Lehrstuhls für Pharmakologie und Toxikologie, dem stellvertretenden Direktor der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Olsztyn, handelte von dem Verbrauch von Antibiotika in der Europäischen Union und deren rationelle Anwendung. Die Grundsätze einer rationalen Chemotherapie bei bakteriellen Erkrankungen beim Geflügel wurden von Herrn Prof. Dr. hab. Andrzej Koncicki, dem Dekan der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Olsztyn, diskutiert.

Herr Prof. Dr. Viktor Muzyka vom Staatlichen Wissenschafts- und Forschungsinstitut für die Kontrolle von tierärztlichen Produkten und Futtermittelzusatzstoffen in Lemberg stellte das Thema Antibiotikaresistenz aus Sicht der staatlichen Kontrollinstitutionen vor. Die Resistenz gegen viele pathogene Mikroorganismen wurde von Frau Dr. med. vet. Tetiana Harkawenko vom Staatlichen Wissenschafts- und Forschungsinstitut für Labordiagnostik und veterinärmedizinische und sanitäre Begutachtung in Kiew ausführlich erörtert.

Die Referenten waren auch Herr Dr. med. vet. Volodymyr Semaniuk und Frau Dr. med. vet. Iryna Slywka von der Nationalen Universität für Veterinärmedizin und Biotechnologie in Lemberg, Herr Prof. Dr. habil. Kukhtyn Mykolaz von der Ivan Pulyuy Nationalen Technisch-Wissenschaftlichen Universität und Tamara Kazatzka vom Nationalen Forschungsinstitut für Labordiagnostik und Veterinär- und gesundheitlich-sanitären Begutachtung in Kiew.

Das Treffen von Wissenschaftlern aus Polen und der Ukraine ermöglichte den Erfahrungsaustausch im Bereich der Vorbeugung der zunehmenden Arzneimittelresistenz bei Mikroorganismen. Polen hat in dieser Hinsicht bereits wichtige Maßnahmen ergriffen, sowohl durch Maßnahmen auf der obersten Ebene, wie etwa durch das Nationale Programm zum Schutz von Antibiotika, als auch durch gezielte Maßnahmen durch die bewussten Geflügelfleisch-, Eierproduzenten und Unternehmen, einschließlich AdiFeed®, die sich aktiv für den Schutz durch Biozide und statische Eigenschaften in antimikrobiellen Produkten einsetzen.